Hautkrebsvorsorge

In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Neuerkrankungen an bösartigen Hauttumoren in Europa fast verdoppelt. Der schwarze Hautkrebs breitet sich schnell aus. Die frühzeitige Diagnose bösartiger Hautveränderungen ist daher dringend notwendig, um rechtzeitig Therapiemaßnahmen einleiten zu können.

Wer hat Anspruch?

Personen ab 35 Jahren: Alle zwei Jahre beim Haut- oder Hausarzt

Untersuchung

Hautveränderungen, insbesondere Pigmentflecken, können mittels eines speziell für diese Untersuchungstechnik entwickelten Auflichtmikroskops um das 30- bis 50-fache vergrößert und mit dieser Technik räumlich dargestellt werden, was eine deutlich genauere Diagnosestellung ermöglicht. Auf diese Weise können gutartige von bösartigen Veränderungen unterschieden werden.

Die Auflichtmikroskopie der Haut ist eine einfache und schmerzfreie Untersuchung zur Hautkrebsvorsorge.

Ihr Nutzen

Die frühzeitige Erkennung bösartiger Hautveränderungen führt durch rechtzeitige Therapie zu einer in den meisten Fällen vollständigen Ausheilung.

Gleichzeitig wird durch die gezielte Differenzierung zwischen gut- und bösartigen Veränderungen eine unnötige Entfernung gutartiger Hautveränderungen vermieden.