Neuigkeiten und Termine

Coronavirus | Praxis

Bei jedem grippalen oder fieberhaften Infekt. sowie dem begründetem Verdacht auf eine Infektion durch das Coronavirus, bitten wir Sie, bevor Sie sich auf den Weg in die Praxis machen, sich zunächst telefonisch an uns zu wenden.

Liebe Patientinnen und Patienten, 

die bisherigen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Virus erbrachten leider keinen erkennbaren Erfolg. Überall in Deutschland (von der Welt hört man gerade nur sehr wenig?) und auch in Baden-Württemberg steigt die Zahl der gemeldeten Fälle und der Corona assoziiertenTodesfälle.

Wir möchten Sie mit Ihren Fragen und der bestehenden Unsicherheit nicht alleine lassen und geben Ihnen nachfolgend einige Informationen zu der Atemwegserkrankung.

Mögliche Symptome

  • Fieber
  • Atemprobleme
  • Lungenentzündung
  • Kopf- und Halsschmerzen
  • Geruchs- und Geschmacksstörungen
  • Durchfälle, Bauchschmerzen

Bitte beachten Sie, dass die Symptome insbesondere bei leichter Symptomatik nicht von denen eines grippalen Infekts oder einer echten Virusgrippe(Influenza) zu unterscheiden sind. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem für Menschen in höherem Lebensalter, weiterhin für Patienten mit mehreren Erkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem.

Ausbreitung und Ansteckungsgefahr

Die Ausbreitung erfolgt in vielen Ländern der Welt  exponenziell. Ziel aller Maßnahmen muss sein,  in derzeitigen Verschlimmerung der zweiten Erkrankungswelle ein unkontrolliertes Ausbreiten und das Übergreifen auf unsere ältere Bevölkerung zu verhindern. Dazu bitte ich Sie, persönliche Kontakte zu reduzieren, das Abstandsgebot einzuhalten, Mund-/Nasenmasken zu verwenden, Händehygiene einzuhalten und den Ratschlägen des öffentlichen Gesundheitswesens zu folgen, auch wenn dadurch erhebliche Härten im persönlichen Bereich auftreten. Meiden Sie gefährliche Aktivitäten und lassen Sie diesmal auch die Begrüssung des Neuen Jahres stiller angehen, um nicht durch allfällige Verletzungen medizinische Kapazitäten zu binden.

Die Kapazität der medizinischen Infrastruktur wurde zwar erhöht, insbesondere wurden Intensivbetten und Beatmungsplätze geschaffen. Derzeit geraten wir aber an Grenzen, auch und gerade duch eine Knappheit des Personals. Geplante Operationen oder Eingriffe müssen verschoben werden, es besteht die unmittelbare Gefahr, dass das Personal ethische Entscheidungen treffen muss, wer beatmet werde darf und wer nicht.

Der wichtigste Ansteckungsweg ist die Tröpfcheninfektion  durch Aerosolbildung (beim Husten oder Niesen werden die Erreger fein zerstäubt). Ein Mund-/Nasenschutz, kann die "Schussweite" der Tröpfchen beim Atmen oder gar Niesen/Husten etwas reduzieren und Sie und Ihre Mitmenschen einer geringeren Infektionsgefahr aussetzen.

Es besteht Maskenpflicht in Baden-Württemberg in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Praxen, Kliniken, Altenpflegeheimen,  im öffentlichen Raum und beim Einkaufen.

Die Inkubationszeit, also die Dauer zwischen Infektion und Ausbruch der Erkrankung, ist sehr variabel. Sie reicht lt Untersuchungen von im Mittel 3 bis 6,4 Tagen.

 

Patienten mit Symptomen und einer Riskokonstellation (siehe RKI-Kriterien) erhalten nach telefonischer Rücksprache mit uns einen kurzfristigenTermin zum Abstrich. Kommen Sie nicht spontan und unangekündigt in die Praxisräume!

Gegebenenfalls werden Sie untersucht und weitergeleitet. Konsequenz ist eine Quarantäne mindestens bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses (also keine Infektion!).

!! Bitte beachten sie die Mitteilungen in der Tagespresse bei sich kurzfristig ändernden Bedingungen !!

Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion

  • Handhygiene
  • Husten- und Nies-Etikette (in Ellenbeuge/Mantelkragen husten/niesen)
  • Gebrauch von Schutzmasken
  • Abstand zu Mitmenschen - mindestens 1,5 Meter - und vor allem Erkrankten halten
  • persönliche Kontakte minimieren
  • keine Besuche bei Alten, Kranken, in Krankenhäusern und Pflegeheimen
  • Arztpraxen nur für dringende Diagnostik/Therapie aufsuchen, Beratungstermine verschieben
  • BITTE BEFOLGEN SIE DIE ANWEISUNGEN DER BEHÖRDEN

Falls Sie weitere Informationen benötigen, rufen Sie uns gern an oder besuchen Sie die Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Ihr Praxisteam

P.S. leider gibt es noch keine ausreichende Evidenz für die erregerspezifische Wirksamkeit von Medikamenten, keinerlei gar  für den Schutz von Risikopatienten (z.B. mit Vitamin D.....)